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Prof. Dr. Ulrich Theodor Schwarz: Die Dimension des Klangs

Am Nachmittag des 27. November stand eine Veranstaltung für die Musik- und Physikkurse auf dem Programm: „Dimension des Klangs“. Der Einstieg war musikalisch: Elias Yang spielte auf dem Klavier eine stimmungsvolle Begrüßung, die gleich die Aufmerksamkeit aller im Saal fesselte.

Linus Kletzsch stellte den Gast vor: Prof. Dr. Ulrich Theodor Schwarz. Er ist Physikprofessor an der TU Chemnitz und beschäftigt sich seit Jahren mit der faszinierenden Verbindung von Physik und Musik. Insbesondere untersucht er, wie physikalische Prinzipien Klang erzeugen und verändern.  Seine Leidenschaft gilt dem „Abstrakten“, den unsichtbaren Kräften, die hinter jedem Ton stehen. Genau diese Kombination aus Wissenschaft und Klangwelt überraschte viele von uns.

Prof. Schwarz verbindet physikalische Grundlagen mit musikalischen Phänomenen, mit dem Ziel, Klang und Musik auch aus wissenschaftlicher Perspektive verständlich und erlebbar zu machen. Auf die Frage, welches Fach er neben Musik und Physik unterrichten würde, nannte er spontan: „Handwerk oder Englisch.“ Auf die Frage, ob er in seiner Kindheit ein Vorbild gehabt habe, antwortete er, sein Vater, ein Physiklehrer, sei sein Vorbild gewesen.

Anschließend demonstrierte er, hör- und sichtbar, Klangdimensionen mehrerer Instrumente, wie Geige, Pauke, Glocke und Stimmgabel, und zeigte, wie unterschiedlich Klang wirken kann. Die Geige erklang weich und melodisch, die Pauke kräftig und durchdringend, die Glocke klar und hell, die Stimmgabel rein und deutlich. Jedes Instrument vermittelte eine eigene Klangfarbe.

Besonders beeindruckend war ein Experiment mit den Schülern. Einige durften mit einem gespannten Seil experimentieren. Sie veränderten die Spannung und hörten, wie sich der Ton wandelte. Jeder erkannte: Klang entsteht durch Schwingung. Parameter, wie Spannung oder Saitenlänge, sind entscheidend für Tonhöhe und Klangfarbe.

Am Ende der Demonstration kam die Frage auf: „Wie sind Menschen eigentlich darauf gekommen, dass Instrumente Töne erzeugen können?“ Professor Schwarz erklärte, die Menschen hätten durch Beobachtung und Experiment bemerkt, dass gespannte oder schwingende Gegenstände, wie Saiten, Membrane oder gespannte Luftsäulen, beim Reiben, Zupfen oder Anschlagen Töne erzeugen. Mit der Zeit habe man verstanden, wie sich Schwingungen und Resonanzen gezielt nutzen lassen, um Musikinstrumente zu bauen. So entstand Klang. Diese Mischung aus Physik und klingender Realität verbindet Theorie und Erlebnis in besonderer Weise. Prof. Schwarz beeindruckte nicht nur durch sein physikalisches und musikalisches Wissen, sondern auch durch seine sympathische und offene Art.

Für uns, die Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, war dieser Nachmittag spannend und lehrreich zugleich. Wir hörten Musik, verstanden physikalische Zusammenhänge und wie Klang entsteht.

Moritz Blechschmidt und Nasim Star

 

Fotos: D. Seichter

 

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