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Belgien - Zentrum Europas

Vom 08. bis zum 12. September 2025 machten sich der Mathematik-Grundkurs von Frau Neubauer und der Mathematik-Leistungskurs von Frau Fiedler gemeinsam mit Herrn Rülke auf den Weg nach Belgien. Fünf Tage lang erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm, das neben fachlichen Einblicken auch kulturelle Erlebnisse und gemeinsame Unternehmungen bot. Die Fahrt versprach nicht nur spannende Eindrücke aus unserem Nachbarland, sondern auch viele Gelegenheiten, als Kursgemeinschaft zusammenzuwachsen.

Der erste volle Tag in Brüssel begann mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt. Unser Reiseführer Joss informierte uns über die Sprachen in Belgien, den Staatsaufbau sowie über den berühmten Grand Place. Während der Fahrt konnten wir viele Sehenswürdigkeiten nur aus dem Bus heraus sehen, da wir größtenteils nicht ausgestiegen sind. Am Grand Place machten wir jedoch einen Halt. Dort erklärte uns der Guide die Geschichte und Bedeutung des Platzes und zeigte uns einige der prunkvollen Gebäude.

Im Anschluss besuchten wir das Atomium, das für viele Schülerinnen und Schüler eines der Highlights der Reise war. Das Bauwerk wurde 1958 zur Weltausstellung errichtet und stellt ein Eisenkristallatom in stark vergrößerter Form dar. In den einzelnen Kugeln befanden sich verschiedene Ausstellungen, die wir besichtigen konnten. Besonders beeindruckend war der Panoramaausblick aus der obersten Kugel in 102 Metern Höhe, von der aus man einen weiten Blick über Brüssel hatte.

Zum Abschluss unseres Besuchs machten wir am Atomium ein Gruppenfoto, bevor wir zurück zum Hotel fuhren. Dort konnten wir den Abend in unserer Freizeit verbringen, die jede Gruppe individuell gestaltete.

Am Mittwoch fuhren wir nach Antwerpen. Unser erster Halt war das „Museum aan de Stroom“ (kurz: MAS), ein zehngeschossiges Museum mit einem beeindruckenden Ausblick vom obersten Stockwerk auf den Hafen und die Stadt. Besonders bemerkenswert ist, dass sich auf jeder Etage eine andere Ausstellung befindet. Aufgrund der begrenzten Zeit konnten wir jedoch nicht alle Ausstellungen besichtigen.

Der kurze Aufenthalt im MAS lag daran, dass anschließend eine geplante Hafenrundfahrt auf dem Programm stand. Die rund dreistündige Fahrt durch den Hafen beeindruckte viele von uns weniger, da der Blick hauptsächlich auf Industrieanlagen fiel und die Führerin nur wenige interessante Informationen vermittelte. Trotzdem war es eindrucksvoll, die enorme Größe eines der größten Häfen Europas zu erleben.

Nach der Hafenrundfahrt fuhren wir in die Innenstadt von Antwerpen. Zunächst besuchten wir die Cathedral of Our Lady, die mit ihrer beeindruckenden Architektur sowohl von außen als auch von innen sehr sehenswert war. Der Große Markt in der Nähe der Kathedrale bot viele weitere historische Gebäude und zahlreiche Geschäfte.

Nach dem Besuch der Kathedrale hatten wir Freizeit, die wir individuell gestalten konnten. Eine größere Gruppe von etwa fünfzehn Personen ging gemeinsam Ramen essen. Anschließend teilten sich die Gruppen auf und erkundeten die Stadt individuell.

Unser dritter und letzter voller Tag in Brüssel war noch einmal sehr lehrreich. Der Tag begann mit dem Besuch des Museums der Europäischen Geschichte. Dort erwartete uns eine vielfältige und interessante Ausstellung. Wir erhielten einen Arbeitsauftrag, der gut vorbereitet war, den wir jedoch aus Zeitgründen nicht vollständig bearbeiten konnten. Daher entschieden wir uns, die Ausstellung selbstständig zu besichtigen – zwischendurch mit einigen zusätzlichen Informationen von Herrn Rülke.

Nach dem geschichtlichen Teil ging es weiter in die aktuelle Politik: Wir besuchten das Parlamentarium, das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Die Ausstellung war modern und anschaulich gestaltet. Mit Hilfe von Audioguides konnten wir uns zusätzliche Informationen anhören. Allerdings fanden einige den Inhalt weniger spannend, da viele Texttafeln einen hohen Anteil an konzentriertem Lesen erforderte. Zudem war der Besuch aufgrund der vielen Eindrücke und der bereits langen Besichtigungszeit etwas anstrengend.

Das letzte Ziel unserer Bildungsreise war das Memorial in Waterloo, der historische Ort von Napoleons letzter Schlacht. Auf dem Weg dorthin vermittelte uns Herr Rülke wichtige Hintergrundinformationen, die uns optimal auf den Besuch vorbereiteten. Der Aufenthalt gliederte sich in drei Teile:

  • Das Museum bot verschiedene interaktive Elemente, darunter einen 3D-Film, einen „königlichen Tisch“, bei dem auf jedem Teller eine historische Persönlichkeit vorgestellt wurde, sowie eine Simulation mit einem Heißluftballon, bei der man die Schlacht aus der Vogelperspektive betrachten konnte.
  • Das Panorama ermöglichte einen umfassenden Rundblick und half dabei, sich das historische Geschehen bildlich vorzustellen.
  • Der Löwenhügel auf dem Schlachtfeld bot schließlich einen beeindruckenden Blick über das gesamte Gelände von Waterloo.

Damit endete unsere Bildungsreise mit einem weiteren großen Highlight, das uns die europäische Geschichte noch einmal anschaulich näherbrachte.

Die Kursfahrt stellte für alle Beteiligten – Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte – eine bereichernde und spannende Erfahrung dar. Durch das abwechslungsreiche Programm konnten wir nicht nur viele Eindrücke von Belgien gewinnen, sondern auch unsere Gemeinschaft stärken. Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei unseren Lehrerinnen und Lehrern für die engagierte Organisation und Begleitung bedanken, die diese unvergessliche Reise möglich gemacht haben.

Sophie Brunel

Lage

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