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Schülerwettbewerb politische Bildung 2026

Die Klasse 10a beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Wie kann man Demokratie verstehen, erleben und sogar selbst mitgestalten? Genau dieser Frage stellte sich unsere Klasse 10a gemeinsam mit unserer Französischlehrerin Frau Gloria, als wir am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilnahmen.

Dieser Wettbewerb gehört zu den größten politischen Schulprojekten im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr setzen sich tausende Schülerinnen und Schüler mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander, diskutieren ihre Ideen und präsentieren kreative Ergebnisse. Das Motto des Wettbewerbs lautet: „Politik ist, wenn ihr was macht“ - und genau das haben wir getan.

Dass wir uns gerade im Französischunterricht mit diesem Thema intensiv auseinandersetzten, ergab sich durch den gemeinsamen Theaterbesuch zu „Alfons – jetzt noch deutscherer“ im Juni 2025, aus dem wir begeistert und mit vielen Ideen gingen.

Sofort sammelten wir in der nächsten Französischstunde Fragen, die wir dem ehemaligen Klassenkameraden von Alfons und jetzigen Bürgermeister Jérôme Coumet zu seinem Amt, seinen Aufgaben und seinen Plänen als Bürgermeister stellen wollten. Als Monsieur Coumet so freundlich war, uns ausführlich zu antworten, war die Freude groß und der Plan geboren, am Wettbewerb teilzunehmen und auch die Projektarbeit in Interviewform zu gestalten, darin politische und gesellschaftliche Fragen zu stellen, zu diskutierten und unsere Meinung einzubringen. Besonders am Herzen lagen uns dabei  die Aspekte Fake News und Politikverdrossenheit, die deutsch-französische Freundschaft, Demokratie und politische Bildung an der Schule und das Engagement der Jugendlichen. Damit wollten wir auf die große Frage „Demokratie unter Druck – was können wir tun?“ Antworten finden.

Wegweisend und ein echtes Highlight waren unsere Begegnungen mit dem deutsch-französischen Kabarettisten Alfons, dessen bürgerlicher Name Emmanuel Peterfalvi ist. Bereits 2025 besuchten wir sein Bühnenprogramm im Theater. Darin erzählte er auf humorvolle und gleichzeitig sehr emotionale Weise aus seinem Leben und davon, wie er sich schließlich für die deutsche Staatsbürgerschaft entschied. Dabei berichtete er von seiner Oma, ihren bedrückenden Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg und von der besonderen Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich. Was uns tief beeindruckt hat, war seine Art zu erzählen - mal lustig, mal nachdenklich, aber immer mit einer klaren Botschaft über Menschlichkeit, Versöhnung und Zusammenhalt.

Auch in diesem Schuljahr hatten wir wieder die Gelegenheit, Alfons bei einem seiner Demokratieworkshops in Plauen zu treffen. Dort konnten wir persönlich mit ihm sprechen und über unsere Vorstellungen von Demokratie diskutieren. Diese Gespräche waren für uns sehr inspirierend und haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen.

Neben Alfons führten wir auch ein Interview mit unserer Oberbürgermeisterin Constanze Arndt. Wir freuten uns sehr, dass sie unserer Einladung nachgekommen ist und uns im Klassenzimmer für ein Interview besuchte. Auch sie beantwortete uns die Fragen, die wir auch ihrem französischen Amtskollegen gestellt hatten und ging besonders darauf ein, warum Dialog, Mut und Engagement wichtige Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie sind. Dieser persönliche Austausch mit ihr war für uns sehr spannend und motivierend.

Auch unsere Geschichtslehrerin Frau Seichter, die sich seit vielen Jahren politisch engagiert und die Verantwortung für die Stolpersteine trägt, teilte ihre Erfahrungen mit uns. Sie betonte, wie wichtig politische Bildung ist und dass Demokratie niemals selbstverständlich ist; sie muss immer wieder geschützt und gelebt werden.

Durch diese Gespräche konnten wir verschiedene Perspektiven wahrnehmen und viele neue Denkanstöße gewinnen. Nun hieß es, diese Ideen umzusetzen und intensiv im und außerhalb des Französischunterrichts an unserem Projekt zu arbeiten, es anschaulich zu gestalten. Ein besonderer Dank gilt dabei Jonas Baudach, der sich während des Projekts mit besonders großem Engagement einbrachte.

Die Spannung und Hoffnung war groß, mit der wir auf das Ergebnis des Wettbewerbs warteten. Und dann kam endlich die unglaubliche Nachricht: Unsere Klasse belegte den 3. Platz – von über 1000 teilnehmenden Gruppen! Als Auszeichnung erhielten wir eine wertschätzende Urkunde sowie ein Preisgeld von 1000 Euro für unsere Klassenkasse. Für uns war das ein riesiger Erfolg und eine tolle Belohnung für unsere Arbeit.

Die Teilnahme am Wettbewerb war für unsere Klasse eine spannende und unvergessliche Erfahrung. Wir haben gelernt, dass Demokratie viel mehr ist als nur Wahlen oder politische Entscheidungen. Demokratie bedeutet, miteinander zu reden, unterschiedliche Meinungen zu respektieren und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben und hoffen, dass wir auch in Zukunft weiterhin aktiv zur Stärkung demokratischer Werte beitragen können.

Ein besonderer Dank geht an Constanze Arndt, Frau Seichter und Alfons, die unser Projekt mit ihren Gesprächen maßgeblich unterstützt haben.

Vor allem möchten wir uns aber bei Frau Gloria bedanken, die uns dieses spannende Projekt ermöglicht und uns während der gesamten Zeit begleitet hat.

Jana Tayeh, Klasse 10a

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